Probiotika & Co: Was du über deinen Darm wissen musst! 

In deinem Darm leben ca. 70 Billionen mikroskopisch kleine Mitbewohner. Es sind unteranderem Bakterien, welche einen großen Einfluss auf dein körperliches Wohlbefinden haben. Es ist daher von großer Wichtigkeit, dass du dich mit deinen Mikroorganismen gut stellst und deine Darmbakterien richtig behandelst. Zahlreiche Menschen leiden täglich unter einem unangenehmen Bauchgefühl. Woran das liegen kann, was du dagegen tun könntest und was man unter Mikrobiom & Probiotika versteht, erfährst du hier. Der Darm: Dein zweites Gehirn! Was sind eigentlich Probiotika & Co?

Was bedeutet eigentlich Probiotika & Mikrobiom …? 

Unter Probiotika versteht man Stämme von nützlichen Bakterien, welche in großen Ansammlungen in unserem Darmtrakt hausen (das ist eine SEHR grobe Erklärung!). Diese Bakterien verdauen unteranderem täglich unsere Nahrung und versorgen uns dadurch zum Beispiel mit Energie und Nährstoffen. Je mehr unterschiedliche Arten von gutartigen Mikroorganismen sich im Darm tummeln, desto besser. Sie beeinflussen nämlich kollektiv dein Wohlbefinden, die geistige Leistungsfähigkeit und sorgen für ein positives Bauchgefühl.

Diese Zusammensetzung aus allen Mikroorganismen, die in unserem Darm leben, wird geläufig als Mikrobiom bezeichnet. Da das Mikrobiom, nach heutigem Wissensstand, einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit und Immunabwehr hat, ist es in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Forschungsziel geworden.

Wie Darmbakterien dein Wohlbefinden beeinflussen 

In Anbetracht der Tatsache, dass unser gesamtes Mikrobiom bis zu zwei Kilogramm wiegt und es mehr Darmbakterien im Körper gibt als Zellen, ist es nicht verwunderlich, dass ihr Einfluss auf unser Körpergefühl enorm ist. Es sitzt nicht nur ein großer Teil unserer Immunzellen im Darm, sondern es herrscht auch ein direkter Kontakt zwischen unserem „Bauch-Hirn“ und dem „richtigen“ Gehirn. Dadurch haben die Darmbakterien eine unmittelbare Wirkung auf zahlreiche Funktionen und Abläufe im Körper. Darüber hinaus agieren die Bakterien wie eine Barriere in der Darmwand. Einfach gesprochen sorgt diese Barriere dafür, dass schädliche Bakterien nicht in unseren Organismus gelangen. Nur mit einer starken & guten Bakterien-Truppe kann unser Darm aufgenommene Nahrung richtig verdauen und notwendige Darmbewegungen richtig durchführen.

Was du tun kannst, um deine Darmflora zu unterstützen 

Wie du dein zweites Gehirn, deinen Darm, in Form hältst und schädlichen Mikroorganismen keine Chance gibst, erfährst du hier:

Ballaststoffe, Ballaststoffe & noch mehr Ballaststoffe

Ballaststoffe sind sogenannte Präbiotika, nicht zu verwechseln mit den oben beschriebenen Probiotika. Diese werden vom Körper nicht verdaut, sondern dienen als „Nahrung“ für die Probiotika, die sich dadurch vermehren können. Es breiten sich also die guten, gesunden Bakterienstämme in unserem Darm aus und geben den krankmachenden Bakterien wenig Raum zum Überleben. Zum Beispiel in Gemüse, Obst oder Hülsenfrüchten stecken besonders viele Ballaststoffe.

Fermentierte Lebensmittel

Um die richtige Menge guter Probiotika im Darm zu haben, musst du deinen Darm ebenfalls über die richtigen Lebensmittel & eine ausgeglichene Ernährung unterstützen. Eine Reihe von Lebensmitteln enthalten besonders viele gute Bakterien und der regelmäßige Verzehr kann dein Wohlbefinden unterstützen. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir, Miso (japanische Würzpaste) und Kombucha (japanisches Teegetränk) sind tolle Möglichkeiten. Vorsicht: Am besten bereitest du diese fermentierten Lebensmittel selber zuhause vor, industriell verarbeitete Produkte liefern meist leider keinen Mehrwert.

Qualitative & quantitativ hochwertige Milchsäurebakterien

Zusätzlich kannst du deinem Darm etwas Gutes tun, wenn du gute Bakterien in reiner Form zu dir nimmst. Besonders beim Aufbau deiner Darmflora, wenn diese zum Beispiel durch Antibiotika, einen Magen-Darm-Infekt oder Hormonstörungen geschwächt ist, kann die Einnahme von Milchsäurebakterien helfen.

In solchen Fällen ist dein Darm geschwächt. Schädliche Bakterien nutzen dann die Chance zum Angriff. Hier kommen die Milchsäurebakterien ins Spiel: Sie können eine wesentliche Rolle bei der Rekonstruktion deiner innerlichen „Bauch-Mitte“spielen.

Probiere in diesem Fall die VitaMoment Milchsäurebakterien aus, sie können dir ein guter Helfer sein. Sie versorgen dich täglich mit rund 26 Milliarden koloniebildenden Einheiten aus unterschiedlichen, guten Milchsäurekulturen.

Erstelle ein Ernährungstagebuch

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Darm sich nicht gut anfühlt, du häufig Bauchschmerzen, Blähungen oder ein Völlegefühl empfindest, erstelle ein Ernährungstagebuch für mindestens eine Woche. Dadurch kannst du herauszufinden, ob dein Körper auf bestimmte Lebensmittel schlecht reagiert. Lasse gezielt für diesen Zeitraum ein Lebensmittel nach dem anderen weg, anschließend schreibst du genau auf, was du isst und wie du dich danach fühlst. Natürlich solltest du bei starken Schmerzen immer einen Arzt aufsuchen und dich auf Unverträglichkeiten oder Krankheiten untersuchen lassen.

Darmkur als Erholungsphase

Es ist ratsam, 1-bis 2-mal jährlich eine Darmkur zu machen. Hier wird der Darm zuerst mit einem Ernährungsplan und gewissen Lebensmitteln wie z. B.Flohsamenschalen, Heilerde oder Chlorella-Algen gereinigt, worauf ein Aufbau der Darmflora mit Milchsäurebakterien folgt. Zum Schluss wird das günstige Darmmilieu langfristig mit Ballaststoffen gefestigt und gepflegt.

Die Gegner eines glücklichen Mikrobioms 

Schäden und Unstimmigkeiten im Darm können durch zahlreiche Faktoren verursacht werden. Eine genetische Veranlagung, Unverträglichkeiten, ein gestörtes Hormonbild und viele weitere Elemente können auf deinen Darm wirken. Viele Einwirkungsfaktoren sind bis heute nicht zu 100% wissenschaftlich geklärt. Was du ausprobieren kannst, um dein Wohlbefinden zu steigern:

Reduziere zuckerreiche Industrienahrung & Stress 

Durch zuckerhaltige und industriell hergestellte Lebensmittel erlaubst du schlechten Bakterien, sich zu vermehren und stärker zu werden. Dadurch dezimieren sich die guten Bakterien im Darm und werden geschwächt. Dein Darm-Schutzschild wird also entsprechend geschwächt. Achte deshalb darauf, deinen Körper so vielfältig wie möglich mit guten Nährstoffen, Ballaststoffen und natürlichen Lebensmitteln zu versorgen. Mittlerweile ist bewiesen, zu viel Stress wirkt sich negativ auf den Darm aus. Erlaube dir Erholung und genügend Ruhe, dein Darm wird sich bedanken.

Teste dich auf Lebensmittelunverträglichkeiten

Oft bleiben Lebensmittelunverträglichkeiten für eine lange Zeit unentdeckt, da sie als Auslöser von Darm-Problemen gar nicht erst in Erwägung gezogen und ihre Auswirkungen unterschätzt werden. Die häufigsten Unverträglichkeiten sind Lactoseintoleranz, Weizenunverträglichkeit und Fruchtzuckerintoleranz. Meistens funktionieren hier bestimmte Enzyme im Körper nicht richtig oder sind zu gering vorhanden, wodurch die Verdauung der Lebensmittel nicht richtig funktioniert.

Regelmäßige Behandlung mit Antibiotika

Ein Antibiotikum ist zwar einerseits ein Medikament, welches sehr wirkungsvoll arbeitet, es zerstört jedoch andererseits einen großen Teil der Mikroorganismen im Körper. Bei einer regelmäßigen Einnahme stirbt jedes Mal eine Großzahl an wichtigen Darmbakterien ab, welche ausschlaggebend für eine gute Gesundheit sind. Deshalb ist es sehr wichtig, nach einer Antibiotikum-Kur die Darmflora wieder richtig aufzubauen. Beim Wiederaufbau deiner Darmflora können dir meine selbst entwickelten Daily You Milchsäurebakterien von VitaMoment gut helfen, da du deinem Darm somit sehr viele gute Bakterien auf einen Schlag lieferst. Mein Tipp: Mache als Test eine 30 Tage Wellness-Kur für deinen Darm mit einer Dose Milchsäurebakterien und erhalte zusätzlich mein eBook „Der natürliche Weg zu einem gesunden Verdauungstrakt“ gratis mit dazu.

Halte dein Magen-Darm-System gesund & munter und versuche den Ursachen deiner Beschwerden auf den Grund zu gehen. Manchmal können kleine Veränderungen schon viel ausmachen!

Viele Grüße

Dein Coach Patric

ACHTUNG: DAS SIND GENERELLE VORSCHLÄGE UND KEINE MEDIZINISCHEN HINWEISE. DAS INDIVIDUELLE KRANKHEITSBILD SOLLTE IMMER MIT EINEM MEDIZINER BESPROCHEN WERDEN!